Pressemitteilung

Kompetenzbündelung für Milupa-Labore

Friedrichsdorf, Mai 2010. Milupa richtet ihre Labore in Friedrichsdorf in den Bereichen Forschung und Qualität neu aus. Infolgedessen wird die Qualitätssicherung ausgebaut und erweitert. Die Forschungsabteilung wiederum wird mit anderen Einrichtungen zu einem neuen Innovationszentrum im holländischen Utrecht zusammengefasst.

Das hessische Unternehmen Milupa, das seit 2007 zu Danone gehört, baut den Bereich Produktsicherheit und Qualitäts­sicherung mit dem CLF (Central Laboratories Friedrichsdorf) am Standort Friedrichsdorf zu einem neuen Kompetenzzentrum aus. Dieses wird künftig neben Babynahrung zusätzlich wichtige Teile der Qualitätssicherung für die Sparten Milchfrischprodukte und Wasser des französischen Unternehmens Danone übernehmen.

Qualitätssicherung wächst

Durch die Übernahme der Qualitätssicherung für diese Marken wächst die Bedeutung des CLF in Friedrichsdorf für die gesamte Danone Organisation. Schon heute untersuchen die Wissenschaftler jedes Jahr über 17.000 Proben in mehr als 277.000 Einzelanalysen. Mit den neuen Marken und der Übernahme von neuen Aufgaben steigt die Anzahl der Proben schätzungsweise um 15 Prozent. Um den hohen Qualitätsstandard zu

halten, wächst deshalb auch die Anzahl der Mitarbeiter: So wurden in den letzten Monaten bereits 7 neue Stellen geschaffen. Annette Hufnagel, Geschäftsführerin des CLF: „Das CLF in Friedrichdorf wird damit zum analytischen Kompetenzzentrum von Danone. Darauf sind meine Kollegen und ich sehr stolz.“

Perspektiven in Utrecht

Neben der Vergrößerung des Bereiches Qualitätssicherung werden die Forschungslabore mit weiteren Forschungseinrichtungen von Danone zu einem Innovationszentrum im holländischen Utrecht zusammengelegt. Dies wird eine bessere Zusammenarbeit mit den holländischen Forschungsteams gewährleisten. Auch das deutsche Team für Klinische Studien im Bereich Säuglingsnahrungen wird sich den holländischen Schwesterteams anschließen.

Von dem Umzug wird insgesamt auch eine enge Anbindung an die in Utrecht ansässige renommierte Universität nebst Krankenhäusern und wissenschaftlichen Instituten erwartet. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes Ende 2012 werden dann die rund 25 Friedrichsdorfer Forscher dort ihren Arbeitsplatz finden.

Bernd Stahl, Leiter der Milupa Muttermilchforschung bedauert zwar den Weggang aus Friedrichsdorf, sieht im Umzug aber auch große Vorteile: „Natürlich wird vielen Forschern der Abschied aus Friedrichsdorf nicht leicht fallen. Durch den Umzug ergeben sich

aber für die Teams und für jeden Einzelnen neue wissenschaftliche Perspektiven und berufliche Möglichkeiten.“

Um die Mitarbeiter bei ihrem Umzug zu unterstützen, wird Milupa gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Sozialplan erarbeiten. Dieser beinhaltet auch Lösungen für Mitarbeiter, die nicht umziehen können oder wollen. Für Susanne Luick-Nijboer, Geschäftsführerin von Milupa, ist es wichtig, für jeden die passende Lösung zu finden: „Für die Qualität unserer Forschung wäre es optimal, wenn alle nach Utrecht gehen könnten. Aber ein Umzug wird nicht für alle möglich sein. Deshalb arbeiten wir schon jetzt daran, mögliche Veränderungen sozialverträglich zu gestalten und individuelle Lösungen für unsere Mitarbeiter zu finden.“

Die Fokussierung auf das Thema „Qualität“ und „Produktsicherheit“ am Standort Friedrichsdorf hat keinen Einfluss auf die Pläne des Unternehmens, nach Friedrichsdorf zurückkehren zu wollen.

Für weitere Informationen
Milupa GmbH
Stefan Stohl
Bahnstraße 14-30
61381 Friedrichsdorf
Tel. ++49 / (0)6172 / 99 - 1052
Fax ++49 / (0)6172 / 99 - 1728
E-Mail: stefan.stohl@danone.com

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